Vom (Bürger-) Kriege – Ein Besuch in Athen

Nach Zwei Monaten der Schreibabstinenz aus verschiedensten Gründen möchte ich mich an all jene zurückmelden die mich noch nicht ganz vergessen haben.

Grund dieser Lücke in meinen Beiträgen war auch ein Besuch in Athen in den vergangenen Wochen. Während meine wohlverdienten Erholungsurlaub stießen mir die Meldungen der heimatlichen „Qualitätsmedien“ dermaßen auf das ich diesen Frust im Folgenden herunter geschrieben habe. Viel Spaß bei der Lektüre.

Vom "Chaos" umspült - die Akropolis

Es ist ein sommerlicher Nachmittag, ich sitze auf dem Balkon meines Hotels und betrachte das Treiben auf der Straße unter mir. Ich klappe die Hülle meines Smartphones aus dem Haus Apple auf und lese einige Nachrichten aus der Heimat. Stellvertretend für die Onlineauftritte vieler Tageszeitungen sollen hier zwei Artikel (hier und hier )der WELT sein. Während „das Chaos regiert[te]“ saß ich in einem Café. Auch wenn ich morgens in der Früh von einem Kleinbus, auf dem ,vermutlich zum Ausrufen von Parolen, Lautsprecher montiert waren, geweckt wurde und es hier und da Proteste gab, musste ich selbst keinen „mehrstündigen Horrortrip“ erleben um mich in der Stadt bewegen zu können.

Ich fühlte mich in keiner Weise „lahmgelegt“.

Sicher sind meine Eindrücke rein subjektiv und geben nur einen kleinen Ausschnitt aus den Geschehnissen in Athen. Ich will hier lediglich meine eigenen Empfindungen wiedergeben und nicht alle Zeitungen und andere Medien in einen Topf werfen. Kommt es aber so weit, dass man sich aufgrund der Berichterstattung gezwungen sieht Angehörige zu verständigen dass es einem gut gehe, so haben die verantwortlichen Redakteure ihren Job sicherlich weniger gut gemacht.